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Zahnzusatzversicherungen verbesserte Leistungen – Lücken Krankenkassen-Versorgung schließen

Zahnzusatzversicherungen verbesserte Leistungen – Lücken Krankenkassen-Versorgung schließen

Die Zahnzusatzversicherungen haben ihre Tarife überarbeitet und deutlich verbessert. Im Magazin „Finanztest“ wurden aktuell Zahnzusatzversicherungen getestet, dabei konnten 16 Anbieter die Bestnote mit „sehr gut“ erhalten. Insgesamt hat das Magazin 110 Zahnzusatztarife getestet.

Die Unterschiede bei den Prämien sind sehr groß. Ein 43-Jähriger müsste bei den Angeboten, die am leistungsstärksten sind, mit einem Beitrag zwischen 18 bis 37 Euro monatlich rechnen. Frauen im gleichen Alter haben eine Prämienbelastung im Monat, die bei 19 bis 49 Euro liegt.

Das Magazin hat alle auf dem deutschen Markt angebotenen Zahnzusatztarife der privaten Krankenversicherer getestet. Dabei wurden insgesamt 65 Zahntarife getestet, die nach Lebensversicherungsart kalkuliert und 45 Zahntarife, die nach Schadensversicherungsart kalkuliert waren.

Bewertungsgrundlage waren Leistungen bei Zahnersatz wie Brücken, Kronen, Prothesen, Implantate oder Inlays. Gerade diese Bereiche sind bei den Patienten immer wieder mit sehr hohen Kosten verbunden, da die gesetzlichen Krankenkassen für diese Maßnahmen nur noch einen festen Zuschuss gewähren.

Die Warentester raten zu einem frühzeitigen Abschluss der Zahnzusatzversicherung, damit größere Behandlungen auch abgesichert sind, denn oftmals sind Wartezeiten mit den Tarifen verbunden. Darüber hinaus werden bei Vertragsabschluss angeratene Zahnbehandlungen nicht versichert. Aufmerksamkeit ist bei vielen Tarifen geboten, da die Anbieter ihre Leistungen nach oben begrenzen.

Bei den gesetzlichen Krankenkassen ist es auch möglich Zusatztarife zu buchen. Allerdings rät die „Finanztest“ klar davon ab, da eine große Gefahr bestünde nicht das beste Angebot zu erhalten, da die meisten gesetzlichen Krankenkassen nur mit einem oder zwei Anbietern zusammenarbeiten.