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Windpark: RWE und Siemens mit Großprojekt

Windpark: RWE und Siemens mit Großprojekt

RWE und Siemens haben sich für das Projekt des größten Offshore-Windparks mit den Stadtwerken Münchens zusammengeschlossen. Der Windpark soll vor der Küste Großbritanniens errichtet werden.

Die Investitionssumme in dieses Projekt soll bei zwei Milliarden Euro liegen. Alleine Siemens erwartet für den Windpark namens Gwynt y Môr ein Auftragsvolumen von 1,2 Milliarden Euro.

Der Windpark soll 160 Windenergieanlagen umfassen, die eine Leistung von 3,6 Megawatt je Anlage erbringen. Siemens wird die Wartung der Anlage für einen Zeitraum von fünf Jahren übernehmen. Zehn Prozent ist die Beteiligung von Siemens an diesem Projekt. RWE hält an dem Windpark eine 30-prozentige Beteiligung, die restlichen 60 Prozent gehören den Münchner Stadtwerken.

Das Projekt wird von der RWE-Ökostromtochter Innogy geführt und ist nach Angaben des Chefs Fritz Vahrenholt das größte Projekt von Innogy.

Spatenstich soll im nächsten Jahr sein. Man rechnet mit einer Bauzeit von zwei Jahren, bis der gesamte Offshore-Windpark fertiggestellt ist. Zu Beginn soll die Anlage eine Ausgangsleistung von 576 Megawatt liefern. Damit kann der Windpark 400.000 Haushalte mit Strom beliefern.