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WikiLeaks: Nach ständigen Attacken Neugründung von OpenLeaks

WikiLeaks: Nach ständigen Attacken Neugründung von OpenLeaks

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Nach den letzten Enthüllungen WikiLeaks wurde es der Internetplattform immer schwieriger gemacht. PayPal, Visa, Mastercard und Amazon kündigten der Plattform die Zusammenarbeit auf. Der Mitbegründer von WikiLeaks Julian Assange stellte sich in der letzten Wochen nach einem Haftbefehl wegen angeblicher Vergewaltigung aus Schweden der britischen Polizei.

WikiLeaks-Anhänger reagierten auf die Attacken ebenfalls mit Hacker-Angriffen auf Finanzunternehmen und deren Portale. Jetzt haben zwei Ex-Mitarbeiter von WikiLeaks sich aufgrund der ständigen Probleme – auch mit Julian Assange – entschlossen, eine eigene Plattform – genannt OpenLeaks – zu gründen.

Herbert Snorrason, ein isländischer Mitgründer, äußerst sich über die Ziele des neu gegründeten Portals. Ein weiterer Mitgründer des OpenLeaks ist der deutsche ehemalige WikiLeaks-Sprecher Daniel Domscheit-Berg. Sie waren beide in der letzten Zeit mit Julian Assange uneins und verließen das alte Team jetzt, um ihre Neugründung zu forcieren.

Mit dem neuen Internetportal Opelnleaks wollen die beiden „die Welt ein bisschen besser“ machen. Auf die Frage einer Zeitung, ob Snorrason jetzt auch Angst habe, vom Geheimdienst verfolgt zu werden, meinte dieser trocken, dass der isländische Geheimdienst nur aus drei Leuten bestehe und eine Unterarbteilung der Polizei sei. Die USA hätten darüber hinaus auch keinen Grund, ihm nachzustellen. Sein großes Netz sei darüber hinaus sehr sicher, es bestehe mit Servern in etwa zehn Ländern und werde weiter ausgebaut.

Zu Beginn dieser Woche soll OpenLeaks im Netz zur Verfügung stehen.