close
WikiLeaks – Julian Assange: Meinungsfreiheit mit Todesstrafe in USA bedroht?

WikiLeaks – Julian Assange: Meinungsfreiheit mit Todesstrafe in USA bedroht?

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/osipovva/5341287399/sizes/m/in/photostream/##osipovva
Würde der sich zur Zeit in Großbritannien aufhaltende Julian Assange (WikiLeaks-Gründer) in die USA ausgeliefert, so drohe ihm die Todesstrafe. Das teilte sein besorgter Anwalt mit.

Dem nicht genug auch Folter. Ist die Gefahr real oder Taktik von Assanges Verteidiger? Immerhin hat der WikiLeaks-Gründer die USA-Regierung durch die Enthüllungen von Diplomaten-Depeschen in Rage gebracht. Dort wird behauptet, dass mittlerweile durch die Veröffentlichungen der Internetplattform viele Personen gefährdet seien.

Ein britisches Gericht, das Julian Assange mit Fußfesseln und Kaution zur Zeit mit vorläufigen Auflagen aus der Haft entlassen hat wird am 7. Februar wieder gegen ihn verhandeln. Ihm werden in Schweden Vergewaltigungen zweier Frauen vorgeworfen. Das Verfahren des WikiLeaks-Gründers kann monatelang dauern. Gegen eine Auslieferung stehen Rechtsmittel zur Verfügung.

Assange gibt nicht auf. Demnächst werden über seine Verbündeten weitere brisante Dokumente, unter anderem auch über eine spezielle amerikanische Bank erwartet. Diese werden sicherlich wieder für weitere Aufregungen, natürlich hauptsächlich in den Vereinigten Staaten sorgen.

Allerdings ist es wohl kaum zu glauben, dass ein Land, das für absolute Freiheit steht, mit solchen drastischen Strafen hantiert. Hat Assange tatsächlich mit seinen Enthüllungen ein solches Schwerverbrechen begangen? In einigen Teilen der USA bestehen tatsächlich noch Gesetze mit Todesstrafe. Gewohnt ist man das nur aus totalitären Staaten, wo die Bürger sowieso nichts zu sagen haben. Amerika würde sich selbst ad absurdum führen und wie steht das Land mit solchen Drohungen in den Ländern da, über die es selbst vernichtende Urteile fällt?