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Wieder heftiges Erdbeben in Japan – Tote, Verletzte, Leck im AKW Onagawa

Wieder heftiges Erdbeben in Japan – Tote, Verletzte, Leck im AKW Onagawa

Bild: ##http://news.google.de/nwshp?hl=de&tab=wn&ar=1302248882##davecito
Japan kommt nicht zur Ruhe Inzwischen gab es ein drittes Nachbeben, das schwerste nach der großen Katastrophe am 11. März. Nach bisherigen Mitteilungen wurden bei dem Nachbeben der Stärke 7,4 140 Menschen verletzt und vier starben. In der Stadt Sendai, ohnedies mit am stärksten betroffen seit fast vier Wochen, gab es mehrere Lecks im Gasversorgungsnetz und zahlreiche Brände.

Drei Millionen Haushalte waren erneut ohne Strom. Das Epizentrum des Bebens lag etwa 40 Kilometer in der Präfektur Miyagi und 66 Kilometer östlich von Sendai. Auch im über 300 Kilometer entfernten Tokio wurden die Menschen verängstigt als zum dritten Male innerhalb kurzer Zeit die Erde bebte.

Laut der Betreiberfirma Tepco nahm das sowieso schon schwer angeschlagene AKW Fukushima keinen weiteren Schaden, wenn man dieser Mitteilung nach allen Geschehnissen dort überhaupt noch Glauben schenken kann. Allerdings wurde von einem weiteren AKW Onagawa gemeldet, dass dort Wasser ausläuft und durch das heftige Erdbeben mehrere Lecks entstanden seien.

Das Wasser soll aus den Reaktoren stammen, in denen verbrauchte Brennstäbe gelagert seien. Das führt übrigens immer noch in Fukushima zu riesigen Problemen, die dort eventuell noch bevorstehende Katastrophe konnte man bisher noch immer nicht in den Griff bekommen. Angeblich, wenn man Tepco zitiert, gebe es keine erhöhte Strahlenmessung. Das ist aber auch nicht verwunderlich, wenn von der Regierung immer wieder die Strahlenwerte nach oben korrigiert werden, die für die Menschen angeblich unbedenklich sein sollen sowohl im Umfeld als auch in den Nahrungsmitteln.