close
Wieder heftige Kritik an Energiesparlampen – Giftige Inhaltsstoffe

Wieder heftige Kritik an Energiesparlampen – Giftige Inhaltsstoffe

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/myklroventine/1430139705/sizes/m/in/photostream/##Mykl Roventine
Laut einem EU-Beschluss werden seit September 2008 nach und nach die herkömmlichen Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzt. Wohl wieder einmal kein gutes EU-Gesetz wie jetzt ein Test beweist.
Laut einem NDR-Test setzen die Energiesparer, wenn sie in Betrieb sind, bedenkliche giftige Dämpfe frei, die krebserregend sind.

Vom Umweltbundesamt hört man, dass keine gesundheitlichen Gefahren bestünden. Allerdings gibt das Bundesamt nach einer ersten Einschätzung zu, dass ein krebserregendes Potenzial nicht ausgeschlossen sei. In den Lampen befinden sich Substanzen wie Phenol, Naphtalin und Styrol. Auch nachweislich Aromate, die reizend auf Schleim- und Bindehäute wirkten. Die Konzentration sei aber so niedrig, dass keine Gefahren davon ausgehen würden.

Der NDR ließ in einem zertifizierten Labor eine Auswahl von Energiesparlampen testen. Dabei sei ein ganzer Cocktail an giftigen Substanzen gefunden worden. Besonders wird darauf hingewiesen, das alle untersuchten Leuchten, einmal im Betrieb, die gefährlichen Ausdünstungen an das Umfeld abgeben. Ein Hersteller will den sogenannten „Einbringungsweg“ jetzt zurückverfolgen. Die austretenden giftigen Substanzen können von Klebstoffen und Einzelkomponenten der Lampen stammen, so der Hersteller.

Was soll der Verbraucher jetzt tun? Bis zum Jahr 2012 sind alle herkömmlichen Glühbirnen vom Markt in ganz Europa verschwunden. Dann muss sich jeder eventuell den Gefahren aussetzen. Dazu kommt, dass bereits im Februar die ARD von erheblichem Elektrosmog berichtete in den Energiesparlampen, sie überschritten das 20-fache des erlaubten Wertes für Computermonitoren. Außerdem erhalten sie auch noch hochgiftiges Quecksilber, das beim Zerbrechen austreten kann und auf den Sondermüll gehört.