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WestLB: Finanzvorstand schmeißt hin

WestLB: Finanzvorstand schmeißt hin

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Hans-Jürgen Niehaus, Finanzvorstand der finanziell angeschlagenen WestLB, schmeißt hin und verlässt die Landesbank. Niehaus geht auf eigenen Wunsch. Es sieht ein wenig danach aus, dass er das sinkende Schiff noch rechtzeitig verlassen will. Die EU-Kommission verlangt von der WestLB, dass diese bis zum 15. Februar einen akzeptablen Reformplan vorlegt.

Sollte dies nicht gelingen, dann könnte es sein, dass die einst so mächtige Landesbank zerschlagen wird.

Derweil ist Friedrich Merz noch immer mit der Suche nach einem Käufer beschäftigt. Er hat bereits vier mögliche Käufer gefunden, mit denen er aktuell in Verhandlung steht. Niehaus will man allerdings nicht direkt ziehen lassen. Er soll noch am Reformplan der Bank mitwirken und den Jahresabschluss vollziehen. Sein Nachfolger wird am 1. Mai antreten. Hierfür ist Risikovorstand Thomas Groß vorgesehen.

Im Zuge des Weggangs von Niehaus und des bevorstehenden Reformplans der Bank erwarten Experten, dass der Vorstand, der aktuell aus sechs Personen besteht verkleinert wird. Niehaus war insgesamt sieben Jahre bei der WestLB. Er war im Jahr 2004 von der Hypovereinsbank zur WestLB gewechselt.