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Weitere Fehler beim Airbus 380 – Triebwerks- und Elektronikfehler

Weitere Fehler beim Airbus 380 – Triebwerks- und Elektronikfehler

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/ronmacphotos/2690998832/sizes/m/in/photostream/##Ronnie Macdonald
Die Airbus-Krise ist nicht mehr aufzuhalten. Es steht jetzt fest, dass ein Teil im Rolls-Royce-Triebwerk für den A 380-Flieger versagt. Das hätte bereits zu mehr Katastrophen bei Qantas führen können.

Jetzt wurde noch zum Triebwerksfehler eine Elektronikschwäche bei den kleinen Airbus-Jets festgestellt. Die EASA (Europäische Agentur für Flugsicherheit) hat zusätzliche Überprüfungen für die genutzten Turbinen des A380 angeordnet. Jede Auffälligkeit soll bereits zum Flugverbot führen. Alle 2o Flüge müssen die Triebwerke sorgfältigst gewartet werden.

Jetzt müssen 20 Riesenflieger von Lufthansa, Singapore-Airlines und Qantas aus Australien überholt werden. Die Folgen, die durch die festgestellten Fehler hätten entstehen können, sind äußerst drastisch. Der vor einer Woche in Singapur notgelandete Riesen-Airbus hätte abstürzen können. Trümmerteile aus der Turbine, so die Zeitung „The Australian“, hatten die Hydraulik, die Verkabelung und das Antiblockiersystem beschädigt.

Eigenartigerweise stellen die Fluggesellschaften trotz dieser schweren Fehlermeldungen keinen Buchungsrückgang für die A 380-Flüge fest. Allerdings trifft es den Konzern Airbus selbst äußerst hart. Vorstandschef Tom Enders teilte mit, dass die Auslieferung der Airbusse sich bis ins nächste Jahr verzögern würde. Selbstverständlich könne ohne intakte Turbinen nicht gestartet werden.