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Weitere Bombenfunde im Jemen – Terrorangst wächst

Weitere Bombenfunde im Jemen – Terrorangst wächst

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/ackook/1134073680/sizes/m/in/photostream/##Ack Ook
Die Behörden im Jemen haben, nachdem in zwei Frachtmaschinen der amerikanischen Paketdienste UPS und FedEx Päckchen mit Sprengstoff gefunden wurden, die an jüdische Adressen in den USA adressiert waren, weitere 26 Sendungen gefunden, die verdächtig sind.

Einige Personen wurden festgenommen. Ermittlerkreisen zufolge soll es sich um Mitarbeiter der Frachtabteilung des Flughafens in Sanaa handeln. Außerdem wurden zwei Frauen verhaftet, die anscheinend mit den Sendungen in Verbindung stehen, Eine von ihnen soll die Sendungen aufgegeben haben.

Am Samstag haben Ermittler in den Flugzeugen von UPS und FedEx je ein Paket sichergestellt, das mit dem hochexplosiven Sprengstoff PETN gefüllt war. In den USA hat man sofort reagiert und kündigt schärfere Kontrollen an. Das Paket, das mit der UPS-Maschine befördert wurde ist sogar am Flughafen Köln/Bonn und in London umgeladen worden. In Köln/Bonn hat niemand etwas von der hochexplosiven Sendung bemerkt.

Sendungen aus dem Jemen sollen nun deutlich besser kontrolliert werden. Die US-amerikanische Luftsicherheitsbehörde (TSA) hat darum gebeten, dass Sendungen, die aus dem Jemen kommen und mit FedEx, UPS oder DHL befördert entsprechend genauer kontrolliert werden.