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Warum nutzen die Deutschen die Betriebsvorsorge nicht?

Warum nutzen die Deutschen die Betriebsvorsorge nicht?

Es wurde eine Umfrage von der KPMG durchgeführt, in der 150 Betriebe zur Betrieblichen Altersvorsorge befragt wurden. Eine Studie zu diesem Thema, ist aufgrund der bisher sehr selten genutzten bAV (betriebliche Altersvorsorge) entstanden. Es ist wirklich beängstigend bemerken die Wirtschaftsprüfer von KPMG, was die Statistiken aufzeigen. Ein Beteiligter bei der KPMG Herr Marc O. Heine, ist der Meinung, dass im hohen Lebensalter eine der primären Aufgaben sein wird, die Geldnot und damit verbundenen Schwierigkeiten zu meistern.

Von den 150 befragten Betrieben waren dennoch ca. 100 Betriebe derselben Meinung und zwar, dass eine Altersvorsorge sehr wichtig ist. Diese Betriebe schlagen ihren Arbeitnehmern vor, mehr als vier Prozent (Beitragsbemessungsgrenze) die vom Gesetz angesetzt wird, abzuführen. Andererseits werden bei den oben genannten Betrieben nur 2,75 Prozent bei einem mittelmäßigen Einkommen und gerade mal 4,2 Prozent bei einem guten Einkommen abgegeben. Ungefähr 105 der Unternehmen gaben zu Protokoll, dass nicht ganz 40 Prozent ihrer Arbeitnehmer die Offerte annehmen, ein gewisses Kontingent ihres Lohnes in die bAV abzugeben.

Es gibt eine Menge Gründe und Auslöser warum die Arbeitnehmer sich nicht für die bAV interessieren. Einigen ist der Erlebenstermin sicher noch zu weit weg, sie können noch nicht nachvollziehen, dass ihnen die staatliche Rente nicht wirklich reichen wird, um im Rentenalter den Lebensstil halten zu können. Viele haben zurzeit kein Geld übrig, um dies in ihre Altersversorgung zu investieren oder vielleicht begreift der ein oder andere auch nicht den vorliegenden Vorschlag zur bAV, da es sich meist um komplizierte Konstrukte handelt.

Der Appell der Fachmänner sowie von KPMG ist, eine bessere Aufklärung der Arbeitnehmer, persönliche Gespräche und individuelle Beratungen. Aufforderung an die Arbeitnehmer ist die Entgeltumwandlung in Anspruch zu nehmen.

Edit: Es sollte allerdings genau geprüft werden, welches Angebot vorgelegt wird, denn nur allzu oft handelt es sich um Verträge, die hauptschälich für die Versicherer lukrativ sind, nicht aber für den Arbeitnehmer. Hier sollte also genau nachgerechnet werden, welche Renditen diese Verträge anchsteuerlich erzielen.

(Quelle:Finanzwirtschafter)