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Warnstreiks bei RWE stehen bevor

Warnstreiks bei RWE stehen bevor

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/10814848@N07/4328210534/sizes/m/in/photostream/##Lisa Roderer
Beim Energie-Konzern RWE steht ein neue Verhandlungsrunde um höhere Löhne ins Haus. Die Gewerkschaft ver.di hat pünktlich zu den Verhandlungen Warnstreiks für Montag und Dienstag angekündigt. Bereits am Montag werden einige hundert Streikende in Rheinland-Pfalz erwartet.

Insgesamt sollen im Bundesgebiet 6.000 Teilnehmer an den Warnstreiks gezählt werden. Die Gewerkschaft ver.di hat alleine in Rheinland-Pfalz an den Standorten Idar-Oberstein, Trier, Saffig und Bad Kreuznach zu Warnstreiks aufgerufen.

Für die 28.000 Beschäftigten fordern die Gewerkschaften 6,5 Prozent mehr Lohn bei einem Tarifvertrag, der auf ein Jahr ausgehandelt wird. Die Verhandlungen sollen am Dienstag wieder aufgenommen werden. Rechtzeitig will ver.di mit den Warnstreiks demonstrieren, dass sie es mit ihrer Forderung ernst meinen. RWE hat bisher lediglich drei Prozent angeboten und eine Einmalzahlung, dabei will man die Laufzeit auf 16 Monate begrenzen.

Sollte die nächste und damit bereits sechste Verhandlungsrunde wieder ergebnislos verlaufen, dann haben die Gewerkschaften angekündigt, eine Urabstimmung durchzuführen und in den unbefristeten Streik zu treten. Gerade aufgrund der Milliardengewinne, die RWE erzielt sind, die Gewerkschaften der Meinung, dass die Forderung über 6,5 Prozent mehr Einkommen, die absoluter Untergrenze ist.