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Vulkanwolke: Sperrung Luftraum – Airlines und Reiseveranstalter im Minus

Vulkanwolke: Sperrung Luftraum – Airlines und Reiseveranstalter im Minus

Die Fluggesellschaften erleiden bedingt durch den Vulkanausbruch auf Island und die damit zusammenhängende Sperrung des Luftraums, ausglöst durch die Aschewolke nicht nur Verluste bei den Umsätzen, sondern jetzt brechen auch noch deren Aktien massiv ein.

Die Aktie der Lufthansa hat am Montag ein Minus von mehr als vier Prozent hinnehmen müssen. Genauso war die Air Berlin-Aktie mit einem Minus von vier Prozent betroffen. Beide Airlines hatten schon am Freitag Kursverluste bei den Aktien von vier Prozent eingefahren. Experten sind der Meinung, dass die Verluste bei den sechs größten Airlines Europas – Lufthansa, Air France KLM, Iberia, British Airways, Ryanair und Easyjet – bei 140 Millionen Euro täglich liegen.

Auch bei den Reiseveranstaltern zeigt das immer noch andauernde Flugverbot immense Wirkung. Die TUI, europas größter Reiseveranstalter, hat mit massiven Umsatzeinbußen durch den isländischen Vulkanausbruch zu kämpfen. Alleine TUI muss täglich sechs Millionen Euro Umsatzeinbußen hinnehmen. Man schätzt, dass derzeit ungefähr 100.000 Reisende, die ihre Reise über die TUI gebucht haben, an ihren Urlaubsorten festsitzen. Beim Frankfurter Flughafenbetreiber belaufen sich die Verluste täglich auf bis zu drei Millionen Euro.

Wann der Luftraum über Deutschland wieder freigegeben wird kann derzeit noch nicht gesagt werden. Vorläufig hat die Deutsche Flugsicherung (DFS) das Ende der Sperrung des deutschen Luftraums für Dienstag 2 Uhr angesetzt. Nach den Erfahrungen der letzten Tage kann aber eine Verlängerung der Sperre nicht ausgeschlossen werden.