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Vulkanausbruch: Sperrung Luftraum bis Dienstag

Vulkanausbruch: Sperrung Luftraum bis Dienstag

Die Lage am deutschen Luftraum bleibt, durch die Aschewolke des Vulkanausbruchs auf Island, weiterhin angespannt. Auch fünf Tage nachdem das Flugverbot ausgerufen wurde ist kein Ende in Sicht. Die Deutsche Flugsicherheit (DFS) hat das Ende der Sperrung nochmals verschoben. Neues Ende ist jetzt Dienstag 2 Uhr.

Ob dann tatsächlich der Flugverkehr wieder aufgenommen werden kann ist allerdings fraglich. Die DFS verbietet weiterhin Starts und Landungen auf deutschen Flughäfen. Als Grund nennt sie hierfür die Wetterbedingungen. In Großbritannien bleiben die Flughäfen auch bis Dienstag 2 Uhr geschlossen. In Österreich hat man den Flugverkehr bereits am frühen Morgen wieder aufgenommen. Jedoch können gerade die Ziele in Nord- und Westeuropa von Wien aus nicht angeflogen werden, da hier die Flughäfen und Lufträume noch gesperrt sind. Genauso wurde in Spanien der normale Flugbetrieb wieder aufgenommen.

Auch Nordamerika ist mittlerweile von dem isländischen Vulkanausbruch betroffen. Hier wird allerdings darauf verzichtet den Luftraum zu sperren, da die Konzentration an Asche, in der sich auf Nordamerika zubewegenden Wolke, zu gering ist. Reisende, die aus Nordamerika nach Nord- oder Westeuropa möchten, können über Spanien einfliegen und sich dann mit dem Zug oder Mietwagen weiter fortbewegen. Die wirtschaftlichen Schäden sind insgesamt extrem hoch.

Update 17 Uhr: Lufthansa und Air Berlin holen Tausende von Urlaubern zurück, die wegen des Chaos durch die Vulkanwolke bislang nicht nach Hause konnten. Man will 50 Langstrecken-Jets mit Passagieren aus Nord- und Südamerika sowie Asien und Afrika besetzen und im kontrollierten Sichtflug nach Europa fliegen.