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Vulkanausbruch: Noch immer sitzen Tausende Passagiere im Ausland fest

Vulkanausbruch: Noch immer sitzen Tausende Passagiere im Ausland fest

Der Vulkanausbruch auf Island ist mittlerweile knapp zwei Wochen her. Durch die entstandene Aschewolke des Vulkanausbruchs war tagelang der Luftraum über Europa gesperrt. Seit fast einer Woche ist der Flugverkehr wieder voll freigegeben. Dennoch sitzen Tausende Passagiere fest.

Viele Reisende warten immer noch auf ihre Heimreise. Am Wochenende haben die Fluggesellschaften British Airways und Virgin Atlantic zu einer Solidaritätsaktion aufgerufen. Die beiden Airlines appellieren an Menschen, die Langstreckenflüge gebucht haben, von diesen Flügen vorerst Abstand zu nehmen und diese zeitlich etwas in die Zukunft zu verlegen, sofern dies möglich ist. Dadurch würden bei den Airlines die nötigen Kapazitäten frei, um die schon seit vielen Tagen festsitzenden Passagiere nach Hause bringen zu können.

Richard Branson, Chef der Virgin Atlantic, sagte, dass er das tagelange Flugverbot über Europa für unnötig halte. Von Seiten der britischen Regierung wäre man bereits zu der Erkenntnis gelangt, dass man überreagiert hätte. Nach Angaben Bransons hätte alleine die Virgin Atlantic Verluste von rund 58 Millionen Euro durch das Flugverbot hinnehmen müssen. Er fordert eine entsprechende Entschädigung für die Airlines.

Laut einem Bericht im Magazin „Focus“ ist der Ausbruch des Eayjafjallajökulls der teuerste Vulkanausbruch in der Geschichte. Insgesamt schätzt man die wirtschaftlichen Schäden des Ausbruchs auf insgesamt 6,1 Milliarden Dollar.

Bild: joiseyshowaa