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Vulkanausbruch: Lufthansa-Messflug bringt neue Erkenntnisse

Vulkanausbruch: Lufthansa-Messflug bringt neue Erkenntnisse

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/bribri/2321368032/sizes/m/##BriYYZ

Wegen des Vulkanausbruchs auf Island ist am Sonntagmorgen ein Messflugzeug von der Lufthansa gestartet, das Daten über die Aschekonzentration in der Luft sammeln sollte.

Insgesamt ist das Flugzeug sechs Stunden über Europa gekreist und am Nachmittag wieder auf dem Flughafen in Frankfurt gelandet hat eine Lufthansasprecherin mitgeteilt.

Der Airbus A340-600 war mit Messtechnik ausgestattet, um die Aschekonzentration in der Atmosphäre messen zu können. Er ist über Deutschland, den britischen Inseln, Skandinavien und Teilen des Nordatlantiks gekreist. Das Flugzeug hatte einen Forschungscontainer an Bord, der vom Max-Planck-Institut in Mainz bereitgestellt wurde. Die Aschewolke über Großbritannien soll demnach drei Kilometer dick sein.

Auch knapp einen Monat nach seinem Ausbruch beschäftigt der Eyjafjalla den euopäischen Luftverkehr. Seine Aktivität läßt nicht nach und es kommt vereinzelt immer wieder zu Luftraumsperren und Flugverboten in Europa.