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Vulkanausbruch in Guatemala – Aschewolke befürchtet

Vulkanausbruch in Guatemala – Aschewolke befürchtet

In Guatemala ist der Vulkan Santiaguito ausgebrochen. Der Katastrophenschutz hat den örtlichen Behörden geraten ein Flugverbot zu verhängen. Momentan ist allerdings nur die Rede von einem Flugverbot im Umkreis von 20 Kilometern.

Die Behörden in Guatemala haben die Schulen geschlossen und denken über Evakuierungen im Umkreis des Vulkans nach. Schon am Montag ist der Santiaguito ausgebrochen und speit seither seine Asche kilometerhoch in die Atmosphäre. Wie die Katastrophenbehörde mitgeteilt hat sind weite Teile Guatemalas – insgesamt vier Provinzen – von einer dünnen Schicht mit Asche überzogen. Bislang hat es keine Verletzten und Toten gegeben.

Der Santiguito befindet sich rund 200 Kilometer von Guatemala City entfernt. Er ist ein Nebenvulkan des Santa Marias, der immer wieder kontinuierlich ausbricht. Ob der Ausbruch die Ausmaße des isländischen Vulkanausbruchs von vorletzter Woche annimmt ist derzeit unklar. Man erwartet aber einen nicht ganz so heftigen Ausbruch.