close
Vulkanausbruch: Deutsche Airlines berechnen Schaden

Vulkanausbruch: Deutsche Airlines berechnen Schaden

In der vorletzten Woche ist auf Finnland der Eyjafjalla ausgebrochen und hat durch seine Eruption für eine Aschewolke gesorgt, die Europa tagelang beschäftigt hat. Durch die Aschewolke des Vulkanausbruchs auf Island war der europäische Flugverkehr tagelang lahmgelegt.

Die Internationale Luftfahrtgesellschaft IATA hat den Schaden auf täglich 150 Millionen Euro beziffert, der durch die Luftraumsperrung bei den Airlines entstanden ist. Die beiden größten deutschen Fluggesellschaften Lufthansa und Air Berlin können die entstandenen Schäden noch nicht konkret in Zahlen fassen. Derzeit sind die beiden Fluggesellschaften dabei, den entstandenen Schaden zu errechnen.

Unterdessen stehen die zwei Airlines mit der Politik und Teilen der Wirtschaft in Verbindung, um die Konsequenzen aus dem Vulkanausbruch zu ziehen. Dabei soll insbesondere der Umgang mit Flugverboten, Ergebnissen von Messungen der Aschekonzentration und entsprechenden Vorgaben für künftige Ereignisse, die ähnlich gelagert sind, vereinbart werden. Eine Sprecherin der Lufthansa hat gesagt, dass auf unterschiedlichen Ebenen Gespräche geführt werden. Man will besonders für künftige Ereignisse, die ähnlich gelagert sind, gewappnet sein und entsprechende Bestimmungen sowie Vorgehensweisen erarbeiten.