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Vulkanausbruch: Der Luftraum über Deutschland bleibt bis Mittwoch 2 Uhr gesperrt

Vulkanausbruch: Der Luftraum über Deutschland bleibt bis Mittwoch 2 Uhr gesperrt

Ein weiteres Mal hat die Deutsche Flugsicherung die Sperrung des deutschen Luftraums verlängert. Bedingt durch den Vulkanausbruch auf Island und die damit verbundene Aschewolke über Europa hat die DFS Starts und Landungen in Deutschland weiterhin verboten.

Es sind lediglich Sichtflüge im unteren Flugraum erlaubt. Allerdings kritisiert die Pilotenvereinigung Cockpit diese Regelung. Sie warnt davor, dass gerade bei Sichtflügen die Verantwortung immer bei den Piloten liegen würde. Sobald etwas Unvorhergesehenes passiert würden die Airlines die Verantwortung auf die Piloten abwälzen.

Die Airlines ihrerseits, haben über den Dienstag hinweg regen Gebrauch von der Ausnahmegenehmigung gemacht und unzählige Flüge unter den Ausnahmebedingungen durchgeführt. Besonders nachts ist ein Sichtflug für Piloten problematisch. Ob die Sperrung des deutschen Luftraums am Mittwoch dann komplett aufgehoben wird bleibt weiter unklar.

Die Lufthansa will einen eigenen Messflug starten, um die Aschewolke des Vulkans auf Island zu untersuchen. Dabei greift die Lufthansa auf die Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz zurück. Die Lufthansa will einen Airbus A340-600, der mit entsprechenden Messgeräten ausgerüstet ist, mehrere Stunden über Europa kreisen lassen, um entsprechende Inforationen über die Aschewolke zu sammeln.

Bild: latzenhofer