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Vulkanausbruch: Aschewolke hat Lufthansa 200 Millionen Euro gekostet

Vulkanausbruch: Aschewolke hat Lufthansa 200 Millionen Euro gekostet

Die Lufthansa musste durch die Aschewolke, die durch den Vulkanausbruch auf Island tagelang den Flugverkehr in Europa lahm gelegt hat, 200 Millionen Euro Schaden hinnehmen. Damit künftig ähnliche Situationen nicht mehr entstehen und entsprechend schnell reagiert werden kann soll der europäische Luftraum, der zersplittert und in viele Teilstücke aufgeteilt ist, zu einem einheitlichen Sektor zusammengeführt werden. Auf der Hauptversammlung der größten deutschen Airline äußerte Wolfgang Mayrhuber, Chef der Lufthansa, diesen Vorschlag.

Der Gesamtschaden wird von der IATA (Internationale Luftfahrtverband) auf 1,3 Milliarden Euro geschätzt. Neben der Lufthansa haben auch die anderen großen Fluggesellschaften Europas herbe Verluste einstecken müssen. Die Air France-KLM beziffert ihren Verlust auf 35 Millionen täglich und British Airways soll zwischen 17 bis 26 Millionen am Tag liegen.

Die Aschewolke, die durch den Vulkanausbruch auf Island vor rund zwei Wochen entstanden und über Europa hinweg gezogen war, hat tagelang dafür gesorgt, dass der Luftverkehr über Europa still stand. Zahlreiche Luftfahrtbehörden in Europa waren gezwungen, ihren Luftraum mehrere Tage zu sperren.

Bild: loop_oh