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Von der Leyen: Ab Januar 2011 Bürgerarbeit für Langzeitarbeitslose

Von der Leyen: Ab Januar 2011 Bürgerarbeit für Langzeitarbeitslose

Ursula von der Leyen (CDU-Bundesarbeitsministerin) hat das Modellprojekt „Bürgerarbeit für Langzeitarbeitslose“ in Berlin vorgestellt.

Rund 34.000 sogenannte Bürgerarbeitsplätze sollen ab Januar nächsten Jahres hierfür zur Verfügung stehen. Das Projekt soll helfen, Langzeitarbeitslose künftig besser in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.

Das Projekt wird mit 1,3 Milliarden Euro finanziert und hat eine dreijährige Laufzeit. Zur Verfügung gestellt wird das Geld aus dem Bundesetat mit jährlich 230 Millionen Euro und aus dem Europäischen Sozialfonds mit 200 Millionen Euro.

Vorgeschaltet ist eine sechsmonatige Aktivierungsphase, an der bereits 160 000 Hilfsbedürftige, die erwerbsfähig sind, teilnehmen sollen. Laut Aussagen der Jobcenter könnten in dieser Phase vier von fünf Arbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden. In der ab Januar beginnenden zweiten Phase steht jedem Bürgerarbeiter ein persönlicher Coach zur Seite, der beim Start in ein reguläres Arbeitsverhältnis helfen soll.

Die Arbeit muss allerdings gemeinnützig sein und darf keine regulären Jobs verdrängen. Für eine 30-Stunden-Woche erhält der vermittelte Arbeitnehmer 900 Euro im Monat, die sozialversicherungspflichtig sein werden.