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Verteidigung: Freispruch für Ex-Chef von IKB gefordert

Verteidigung: Freispruch für Ex-Chef von IKB gefordert

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/bindermichi/3721391730/##bindermichi
Am Mittwoch kommt es zum Urteilsspruch im Fall des ehemaligen Vorstands der Mittelstandsbank IKB. Stefan Ortseifen, Ex-Chef der IKB, sagt nach wie vor über sich, dass er unschuldig sei und hofft auf einen Freispruch.

Dem ehemaligen Chef der IKB wird Kursmanipulation vorgeworfen. Die Verteidigung fordert, dass Ortseifen Straffreiheit bekommen soll.

Der Verteidiger begründet, dass Ortseifen im Juli 2007 nach bestem Wissen gehandelt habe. Er merkte weiterhin an, dass heute alle viel schlauer seien. Es wären auch Fehler bei den Rating-Agenturen, der Bundesfinanzaufsicht und den Vorständen gemacht worden. Es wäre falsch Ortseifen vorzuhalten, dass dieser keine Panik gemacht habe.

Von Seiten der Staatsanwalt wird gefordert, dass der Ex-IKB-Chef eine zehnmonatige Bewährungsstrafe erhält und mit weiteren Geldauflagen belegt werden soll. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft hat Ortseifen Anleger getäuscht, indem er die Lage des Finanzinstituts in einer Pressemitteilung, die am 20. Juli 2007 veröffentlicht wurde, deutlich geschönt hatte. Kaum war die Mitteilung öffentlich stand die Bank kurz vor dem Bankrott.