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Verbraucherkreditrichtlinien fordern Transparenz – das Fristende naht!

Verbraucherkreditrichtlinien fordern Transparenz – das Fristende naht!

Es sind gerade noch drei Monate in der die deutschen Banken Zeit haben, die geforderten EU-Verbraucherkreditrichtlinien zu realisieren, sowie die Darlehnsvergabe durschaubarer zu entwerfen und diese in der Praxis auch so anzuwenden. Kleine Banken kommen in Zeitnot dies alles umzusetzen. Für eine pünktliche Änderung, hätte man sicherlich bis zu acht Monate Umstrukturierungszeit, zur Anpassung der gewünschten Verbraucherkreditrichtlinien benötigt. Aufgrund dessen, werden das leider einige kleine Geldinstitute bis zum 11. Juni nicht umsetzen können.

Größere Geldinstitute haben die Möglichkeit gesonderte Gruppen zusammenzustellen, die auf Hochtouren an den gewünschten Verbraucherkreditrichtlinien arbeiten. Es fordert eine Menge Arbeit, da es sich um etliche Änderungen handelt, es sind eine Vielzahl von Abteilungen dabei involviert wie z.B. Recht, Organisation und selbstverständlich die IT-Abteilungen. Die aktuelle Forschungsstudie der Steria Mummert Consulting besagt, dass es schon Großbanken gibt, die bereits erste Versuche in der Praxis unternommen haben, die Richtlinie umzusetzen und zu testen.

Was durch die neue EU-Richtlinie erreicht werden soll ist, dass für den Verbraucher die Dahrlensvergabe durchsichtig und verständlicher dargestellt wird. Die neuen EU-Richtlinien gelten für alle Segmente in dem ein Kredit involviert ist, nicht zu vergessen sind auch hier die Leasinggeschäfte. Die Banken haben sich aber zuerst mal ein kleines Ziel gesetzt. Zunächst soll ein Fundament geschaffen werden, auf dem dann Schritt für Schritt aufgebaut werden kann. Ein Stück des Fundaments ist zum Beispiel ein Datenblatt, auf dem vor Abschluss eines Vertrages alle wichtigen Daten zur Verfügung gestellt werden. Dieses Formular soll europaweit einheitlich sein.

Die Banken, die sich jetzt nicht bemühen und daran arbeiten, bei der Kreditvergabe für ihre Kunden transparent zu sein, spielen mit der Gunst und dem Vertrauen der Kunden. Die Zeit drängt bei den Kreditinstituten, auch bei denen die sich schon rechtzeitig mit den Änderungen befasst haben. Die Ursache hierfür ist: Der Gesetzgeber hat die Widerrufsbelehrung noch nicht zu 100 Prozent festgelegt. Die Widerrufsbelehrung ist aber ein wesentlicher Bestandteil eines Dahrlens. Somit sind kurzfristige Änderungen kurz vor Schluss bei Schriftstücken oder Programierungen von Systemen nicht ausgeschlossen.

(Quelle:News und Trends)