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USA schützen jetzt durch WikiLeaks Gefährdete

USA schützen jetzt durch WikiLeaks Gefährdete

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/thefangmonster/5254864543/sizes/m/in/photostream/##Noah Sussman
Jetzt ergreifen die USA Maßnahmen Personen, deren Identität durch die WikiLeaks-Veröffentlichungen bekannt wurde, zu schützen. Laut Mitteilung von CNN (amerikanischer Fernsehsender) wurden einige besonders gefährdete Menschen an einen sicheren Ort gebracht.

Ihnen könnten durch die Veröffentlichung auf der Plattform WikiLeaks Repressalien drohen. Bisher wurden von WikiLeaks durch ihren Mitbegründer Julian Assange 2.700 diplomatische Papiere veröffentlicht. Allerdings gibt es bis heute keine erwiesenen Übergriffe auf die dort genannten Personen.

Jetzt haben die Vereinigten Staaten trotzdem 30 Diplomaten damit beauftragt, Betroffene unter Schutz zu stellen und zu warnen. Allerdings hat die Enthüllungsplattform WikiLeaks vor kurzem „nur“ einen kleinen Teil von brisanten diplomatischen Depeschen veröffentlicht. Mehr als eine Viertelmillion Depeschen, die vielleicht noch in der Pipeline zur Veröffentlichung warten, stehen bisher noch unveröffentlicht der Enthüllungsplattform zur Vefügung.

Julian Assange befindet sich weiterhin mit Fußfesseln durch Beobachtung unter Verdacht der Vergewaltigung von zwei Frauen in Schweden auf mehr oder weniger „freiem Fuß“ in Großbritannien. Er wurde durch Zahlung einer Kaution von 236.000 Euro vorübergehend aus der Haft entlassen.

Mittlerweile hat er angekündigt, dass er einen Vertrag über seine Biografie unterschrieben habe. Das Buch soll im kommenden Frühjahr erscheinen. Wikileaks wird zur Zeit durch den Besitzer Theodor Reppe weitergeführt. Es stehen weitere Enthüllungen bevor. Die Bank of America scheint jetzt wohl für eine nächste Veröffentlichung anzustehen.