close
USA erhalten von Schweiz weniger UBS-Kundendaten

USA erhalten von Schweiz weniger UBS-Kundendaten

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/twicepix/4236980990/sizes/m/in/photostream/##twicepix
Die USA hat deutlich weniger Kontodaten der UBS-Kunden erhalten als man ursprünglich erwartet hatte. Insgesamt werden von 4.200 amerikanischen Kunden der UBS-Bank Daten an die USA übermittelt. Ursprünglich war man von 4.450 Kunden ausgegangen.

Den USA wurden allerdings von der Schweiz lediglich zugesichert, dass man die Daten von 4.450 Kunden überprüfe, nicht aber aushändige. Die prüfende Behörde, die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV), hat in 236 Fällen beschlossen, dass die Voraussetzungen für eine Übermittlung der Daten nicht erfüllt seien.

Die Zahl wurde von einem Sprecher des Staatssekretariats, das für die Auslieferung der Daten zuständig ist, bestätigt. Die USA würden wohl auch keine Probleme wegen der 236 Fälle machen, die aus der Transaktion entfernt wurden.

Für die UBS hingegen könnte es zu rechtlichen Konsequenzen kommen, denn die Bank hat zu schnell Daten herausgegeben, die gar nicht die Bedingungen zur Herausgabe erfüllen. Damit habe die Bank das Bankgeheimnis verletzt und könne leicht von den betroffenen Kunden verklagt werden.