close
USA: Banken-Pleiten nehmen kein Ende

USA: Banken-Pleiten nehmen kein Ende

In den USA nehmen die Pleiten von Banken kein Ende. Am Freitag wurden vier weitere Banken – die Centennial Bank, Waterfield Bank, Bank of Illinois and Sun American Bank – von der US-amerikanischen Einlagensicherung FDIC (Federal Deposit Insurance Corporation) geschlossen. Die vier Banken befinden sich in den Bundesstaaten Florida, Maryland, Utha und Illinois. Sie wurden alle zum 5. März geschlossen.

In dem noch jungen Jahr 2010 sind damit insgesamt 26 Banken in den USA dicht gemacht worden. Im Januar waren es sieben Banken und im Februar sogar 15 Kreditinstitute. Auslöser für die Schließungen ist nach wie vor die Finanz- und Wirtschaftskrise. Das „Wall Street Journal“ hat angegeben, dass die vier Banken Aktiva in einer Höhe von insgesamt 1,1 Milliarde Euro haben sollen. Die Bankgeschäfte sollen jedoch weitergeführt werden.

Die FDIC hat seit dem Bekanntwerden der Lehman Brothers-Pleite 180 Banken schließen müssen. Alleine im zurückliegenden Jahr kam es vermehrt zu Banken-Pleiten. Im vergangenen Jahr wurde der höchste Wert an Bankenschließungen seit 1992 in den USA erreicht. Insgesamt wurden 140 Banken in den Vereinigten Staaten von Amerika im Jahr 2009 geschlossen. Besonders kleine und mittelständische Banken haben enorme Probleme mit den Rückstellungen, die durch die Arbeitslosigkeit entstehen. Allein im Februar 2010 lag die Arbeitslosenrate in den USA unverändert bei 9,7 Prozent.

(Quelle: Business Standard)