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USA: 200.000 Demonstranten gegen Intoleranz und Polemik

USA: 200.000 Demonstranten gegen Intoleranz und Polemik

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/jorbasa/4115299022/sizes/m/in/photostream/##Jorbasa
Drei Tage vor den anstehenden Kongresswahlen in Washington haben sich 200.000 Menschen versammelt. Sie werben für Vernunft in der Politik der USA mit dem ironischen Slogan (deutsche Übersetzung): Demo zur Wiederherstellung des gesunden Menschenverstands und/oder der Angst.

Nach einem polarisierenden Wahlkampf wollen sie zeigen, dass die Amerikaner zusammenstehen und einen Gegensatz aufzeigen gegen Konservative und Republikaner. Sie protestieren gegen Intoleranz und Polemik, auch gerade in diesem Wahlkampf.

Die Demonstranten setzen sich aus ganz unterschiedlichen Menschen zusammen. Es gibt Junge und Ältere, auch Schwarze, Weiße und Latinos. Sie alle stehen vor dem Capitol in Washington und ihr Slogan besteht unter anderem daraus, zu sagen, dass sie ein Gegengewicht bilden möchten zu den lauten Anhängern und der Hysterie, die die rechte Tea Party jetzt verbreitet.

So hört man Worte wie: „Die Dinge, die uns vereinen, sind viel stärker, als die, die uns trennen. Wir sollten unsere Fähigkeit feiern, dass wir unsere Meinung sagen können, ohne unsere Gegner zu hassen.

Bei der Tea Party, die sich zur Zeit wortgewichtig und hysterisch in den Vereinigten Staaten vor den anstehenden Kongresswahlen repräsentiert, handelt es sich um eine von rechten Milliardären gesteuerte Organisation. Man könnte sie als marktradikal und libertär bezeichnen. Diese Partei will die Wirtschaft vom Einfluss des Staates befreien. Die Republikaner liegen in der Gunst auch deshalb vorne in den Vereinigten Staaten, da sie immense Spenden von Unternehmen und Verbänden verteilen können, mit denen sich gerade so ein lautstarker Wahlkampf gut finanzieren lässt.

Man kann nur hoffen, dass es diesen Milliardären nicht gelingt als Sieger aus den US-Wahlen hervorzugehen. Einen kleinen Abklatsch davon sieht man in Deutschland seit die schwarz-gelbe Regierung an der Macht ist und die Schere zwischen Arm und Reich immer größer werden lässt. In Amerika kann das genauso fatale Folgen haben wie es in Deutschland kommen wird, sollte diese zum Teil menschenverachtende Politik fortgesetzt werden.