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US-Notenbank-Chef dreht Geldhahn weiter auf

US-Notenbank-Chef dreht Geldhahn weiter auf

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/laurapadgett/3082921623/sizes/l/in/photostream/##laura padgett
Die amerikanische Wirtschaft soll weiterhin von der Notenbank Federal Reserve (Fed) mit Geld unterstützt werden. Ben Bernanke, Chef der Fed, hat verkündet, dass die Arbeitslosigkeit in den USA, die sich hartnäckig an der Zehn-Prozent-Marke hält, eindeutig zu hoch sei und man dafür sorgen müsse, diese wieder in den Griff zu bekommen.

Derzeit zeichnet sich in den USA noch nicht ab, dass man mit einem guten Aufschwung rechnen kann. Die Tendenz ist zwar gut aber die Entwicklung nimmt nicht richtig Fahrt auf.

Damit sich dieser Zustand ändert will der Präsident der Notenbank die Konjunktur etwas anheizen. Die Fed plant einmal mehr aktuelle Staatsanleihen selbst aufzukaufen. Über diese Möglichkeit will man die Zinsen im langfristigen Bereich senken und das Wirtschaftswachstum unterstützen.

Ob dies eine sinnvolle Lösung sei stellt selbst Bernanke in Frage, denn nach seinen Aussagen habe die Fed kaum Erfahrung mit einem solchen geldpolitischen Mittel und die wirtschaftlichen Folgen könnten nicht eingeschätzt werden.

Problematisch wirkt sich an dem Vorhaben außerdem aus, dass Experten ohnehin schon der Meinung sind, die aktuelle Geldpolitik der Fed sei schon viel zu locker. Sollte man jetzt weitere geldpolitische Maßnahmen in die Wege leiten, könnte sehr schnell das System destabilisiert werden und die Maßnahme das Gegenteil bewirken.