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US-Kongresswahlen: Präsident Obama und Demokraten erleben Desaster

US-Kongresswahlen: Präsident Obama und Demokraten erleben Desaster

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/89934978@N00/2638693233/sizes/m/in/photostream/##AlexJohnson
Die Demokraten und Präsident Barack Obama haben bei den US-Kongresswahlen die Mehrheit im Repräsentantenhaus verloren. Fast schon frenetisch wurde Obama vor zwei Jahren gefeiert als er das Amt des US-Präsidenten übernommen hatte. Der Lack scheint ab und der Wähler enttäuscht, dass Obama doch nicht der heilbringende Messias ist als der er von vielen gefeiert wurde.

Die Auszählung der Kongresswahlen ist zwar noch nicht endgültig vorbei, aber die ersten Hochrechnungen zeigen klar, dass die Demokraten rund um Obama eine herbe Schlappe einstecken mussten.

Derzeit kommen die Demokraten im Repräsentantenhaus nur noch auf 189 Sitze und die Republikaner auf 245 Sitze. Damit haben die Demokraten ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus eingebüßt.

Im Senat behalten sie ihre Mehrheit. Derzeit haben die Demokraten hier 46 Sitze inne und die Republikaner 44 Sitze. Zwei Sitze sind im Senat unabhängig. Der Verlust der Mehrheit im Repräsentantenhaus ist nichts Ungewöhnliches. Schon in der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass die Wahlen, die zur Mitte der Legislaturperiode stattfinden, dass der Amtsinhaber mit seiner Partei immer wieder empfindliche Verluste hinnehmen muss.

Obama hat den Republikanern zum Sieg gratuliert und ihnen die Zusammenarbeit angeboten. Besonders soll die hohe Arbeitslosigkeit und die lange andauernde Ölkatastrophe aus dem Frühjahr für die herbe Niederlage verantwortlich sein. Die Demokraten werden jetzt auf jeden Fall erst einmal mit der Ursachenforschung beschäftigt sein.