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US-Bundesstaat Alabama verklagt BP auf Schadenersatz

US-Bundesstaat Alabama verklagt BP auf Schadenersatz

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/87913776@N00/460376214/sizes/m/in/photostream/##futureatlas.com
BP steht nach wie vor im Kreuzfeuer, es ist unglaublich, was es auf der Welt für fahrlässig mit der Umwelt umgehende Unternehmen gibt.

Admiral Thad Allen, der derzeitige Einsatzleiter der Regierung am Golf von Mexiko, sagte am Freitag, dass die Entlastungsbohrungen demnächst abgeschlossen sein werden. Derzeit beraten sich wohl die dafür zuständigen Experten noch, wie genau bei der Entlastungsbohrung vorgegangen werden sollte, um zusätzliche Katastrophen zu vermeiden.

Es wurde nämlich auch die Frage aufgeworfen, ob dies überhaupt noch nötig sei, da durch diese Aktion einfach nur Schlamm und Zement durch den Nebenzugang zusätzlich in die Quelle gespritzt wird, um sie endgültig zu schließen. Dieses Verfahren wird auch Bottom Kill genannt.

BP wird stark kritisiert und hat auch den Bürgern im US-Bundesstaat Alabama großen Schaden zugefügt. Hier fordert der US-Bundesstaat Alabama jetzt von BP einen angemessenen Schadenersatz.

Es wird auch gegen die Firmen und Mitbetreiber Anadarko und TransOcean geklagt, die nach ‚Ansicht des Staates Alabama genauso für den Schaden, der durch die Explosion der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ entstanden ist, verantwortlich sind.

BP bezog hierzu laut einem Artikel der „Welt“ bereits Stellung und weist die Vorwürfe zurück. BP hat sich anscheinend freiwillig dazu bereit erklärt, den entstandenen Schaden zu begleichen. Hier wird über Summen von 20 Milliarden Dollar gesprochen, für die sich BP verpflichtet hat zu zahlen, wobei BP anscheinend schon 352 Millionen bezahlt haben will.

BP hat das Bohrloch mittlerweile dicht geschlossen und es dringt kein Öl mehr ins offene Meer. Mit dem beschriebenen Bottom Kill-Verfahren soll auch sicher gestellt werden, dass die Hohlräume zwischen dem Innen- und Außenrohr richtig dicht und gut verschlossen sind.

Durch diese Ölkatastrophe sind seit April unglaubliche 660.000 Tonnen Öl ins Meer geflossen. Das ist die schlimmste Ölpest, die die USA je betroffen hatte.