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Uni Bayreuth: Zu Guttenberg bewusst abgeschrieben – doch gelogen

Uni Bayreuth: Zu Guttenberg bewusst abgeschrieben – doch gelogen

Da konnte sich der Ex-Verteidigungsminister so oft er wollte selbst verteidigen, entschuldigen und auf das Mitleid und die Huldigungen seiner zu ihm haltenden Internetfreunde hoffen. Jetzt ist es amtlich. Die Universtität Bayreuth hat bekanntgegeben, dass die Doktorarbeit von zu Guttenberg ein Plagiat ist und absichtlich und bewusst getäuscht wurde.

Anders könne man nach der Analyse die kopierten Passagen nicht erklären. Das Ausmaß und die Art der Plagiate ließen keinen anderen Schluss zu. Merkwürdig mutet an, dass der Ex-Verteidigungsminister kurz vor seinem Rücktritt noch erklärt hatte, dass es ihm ein aufrichtiges Anliegen sei, sich an der Klärung der Fragen hinsichtlich seiner Dissertation zu beteiligen. Denn jetzt haben seine Anwälte Vorbehalte gegen eine Veröffentlichung des Bayreuther Uni-Berichtes angemeldet., es sei ein wenig schmeichelhaftes Ergebnis für ihren Mandanten. Da haben sie wohl recht, absolut nicht schmeichelhaft.

Da staunt nicht nur die Universität über diesen Antrag der Rechtsvertreter Guttenbergs sondern jeder, der das hört und liest. Haben sein strahlendes Auftreten als Medienstar und seine ständigen Unschuldsbeteuerungen und danach die scheibchenweisen Entschuldigungen des Barons zu Guttenberg die Menschen so täuschen können? Wohl schon, aber das war peinlich, verlogen und unangebracht. Bleibt nur noch festzustellen, dass die Bürger jetzt offensichtlich aufgewacht sind, bei der Atompolitik sieht man das gerade sehr deutlich beim ständig wachsenden Widerstand.

Es ist zu hoffen und zu wünschen, dass die Menschen in Deutschland sich nicht weiter täuschen lassen von irgendwelchen Versprechungen, Lügen und Entscheidungen über ihre Köpfe hinweg von denen, die dieses Land gerade regieren, auch wenn sie noch so gewandt, galant und mediengerecht auftreten können. Man sieht, was dabei herauskommt!