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UN-Artenschutzkonferenz: Zum Schluss doch noch vielfältige Einigung

UN-Artenschutzkonferenz: Zum Schluss doch noch vielfältige Einigung

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/phygras/4036685707/sizes/m/in/photostream/##Phygras
UNO-Umweltchef Steiner stellte fest, dass das Kapital der Welt vernichtet werde. Jährlich werden durch Großkonzerne Umweltschäden von 1,7 Billionen Euro verursacht.

Jetzt gelang nach hartem Ringen und wider Erwarten in Nagoya (Japan) zum Ende der Artenschutzkonferenz – buchstäblich in letzter Minute – doch noch eine Einigung mit guten Ergebnissen.

Bis 2020 soll der Verlust der Artenvielfalt gestoppt werden. NABU (Naturschutzbund) sprach von einem Meilenstein im internationalen Naturschutz. Der Leiter des UN-Umweltprogrammes UNEP Steiner sprach von einem Tag zum Feiern.

Vertreter aus 193 Staaten hatten zwei Wochen lang sehr schwer verhandelt. Es ging um die gerechte Aufteilung wirtschaftlicher Gewinne aus biologischen Wirkstoffen zwischen Industrie und Ursprungsländern.

Jetzt haben sich alle Beteiligten in letzter Minute auf mehr Schutz für die Ozeane, gegen den Raubbau an der Natur geeinigt. Ebenso wurde darüber Einigung erzielt, keine Biopiraterie oder Überfischung für die Zukunft zuzulassen. Die nächsten zehn Jahre sollen ca. 17 Prozent der Landfläche und zehn Prozent der Meeresfläche unter Schutz gestellt werden.