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Überschuldung resultiert meistens aus Arbeitslosigkeit

Überschuldung resultiert meistens aus Arbeitslosigkeit

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Einer der häufigsten Gründe weshalb Menschen und Familien in Deutschland überschuldet sind ist die Arbeitslosigkeit. Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat bekannt gegeben, dass ganze 28 Prozent der Menschen, die im vergangenen Jahr eine Schuldnerberatung in Anspruch genommen haben, aufgrund ihrer Arbeitslosigkeit in die Schuldenfalle getappt sind.

Mit 14 Prozent kommen auf dem zweiten Rang Scheidung und Tod des Lebenspartners. Immer noch elf Prozent kommen wegen einer Erkrankung oder Sucht in finanzielle Nöte. Wegen einer unwirtschaftlichen Führung des Haushalts sind zehn Prozent überschuldet und neun Prozent wegen einer Selbstständigkeit, die nicht zum Erfolg führte.

Durchschnittlich haben die betroffenen Haushalte 35.000 Euro Schulden. Besonders stark sind alleinerziehende Frauen und alleinlebende Männer betroffen. Immerhin stehen 27 Prozent der alleinstehenden Männer in der Kreide. Bei den alleinerziehenden Frauen macht der Anteil bei der Schuldnerberatung ganze 14 Prozent aus.

Das Nettoeinkommen der Betroffenen ist entsprechend niedrig. Mehr als 50 Prozent der Personen, die eine Schuldnerberatung aufsuchen verdienen weniger als 900 Euro im Monat. Die Pfändungsgrenze liegt in Deutschland bei 990 Euro. Der Anteil derer, die ein Einkommen haben, das über 2.000 Euro liegt war gerade einmal bei drei Prozent. Das Durchschnittseinkommen lag bei den betreffenden Haushalten bei 1.144 Euro.