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TV-Wettermoderator fordert über zwei Millionen Schmerzensgeld

TV-Wettermoderator fordert über zwei Millionen Schmerzensgeld

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/twicepix/419957188/sizes/m/##twicepix
Wettermoderator fordert von „Bild“, „Bild am Sonntag“ und „Bild-Digital“ über zwei Millionen Euro Schadenersatz nach seiner Haftentlassung.

Nachdem der Wettermann bis zum Verhandlungstermin im September entlassen wurde haben seine Anwälte von „Bild“ und weiteren Medien aus dem Axel-Springer-Verlag Schmerzensgeld in Höhe von über zwei Millionen Euro gefordert. Die Axel-Springer AG bestätigte entsprechende Informationen.

Gegen den bekannten Moderator wird wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung ermittelt. Die Anwälte werfen den Medien wiederholte Persönlichkeitsverletzungen vor.

Juristische Vertreter des Moderators hatten bereits mehr als 20 Einstweilige Verfügungen gegen den Konzern beantragt. Sein Anwalt war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen, Ein Sprecher der Springer AG bestätigte allerdings, dass verschiedene Forderungen eingeangen seien. Allerdings weise der Konzern alle Forderungen zurück.

Bis Donnerstag saß der Wettermoderator in Untersuchungshaft. Am 6. September soll die Hauptverhandlung gegen ihn in Mannheim beginnen. Der Fall hat in den Medien in den letzten Monaten für erhebliche Aufmerksamkeit gesorgt, wobei der TV-Mann bisher immer wieder seine Unschuld beteuert hat.