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Trotz Rösler-Reform: City BKK und GBK vom Aus bedroht – Insolvenz

Trotz Rösler-Reform: City BKK und GBK vom Aus bedroht – Insolvenz

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/zunami/4352535111/sizes/m/in/photostream/##Claus Rebler
Und wieder sind Krankenkasen von Insolvenz bedroht. Die City BKK und GBK müssen wohl bald das Aus melden. Mehr als 120 Betriebskrankenkassen (BKK)-Vorstände kommen heute in Berlin zusammen, um über die Zukunft der beiden Kassen City BKK und GBK zu beraten.

Erst im Juni diesen Jahres schloss sich die Gemeinsame Betriebskrankenkasse (GBK) mit den beiden von Insolvenz bedrohten Krankenkassen City BKK und BKK für Heilberufe an. Bei dem Bundesversicherungsamt (BVA) wurden Liquiditätsprobleme angemeldet. Bei der GBK gab es Schulden im siebenstelligen Bereich und bei der City BKK Außenstände von 50 Millionen Euro. BVA-Chef Maximilian Gaßner war Ende Oktober noch zuversichtlich, die Probleme der Kassen und ihre Finanzen in den Griff zu bekommen.

Nur die GBK hat vielleicht eine Chance des Überlebens. Ihr liegt ein Fusionsangebot der AOK Rheinland/Hamburg vor. Allerdings werden hierzu keine Details genannt. Die Vorstände werden heute auch darüber beraten, ob es zu einer Insolvenz der City-BKK kommt und die BVA die Schließung veranlasst.

Alle vom Bundesgesundheitsminister Rösler bisher eingeleiteten Reformen, wie immer in der schwarz-gelben Regierung einseitig zu Lasten der Arbeitnehmer, konnten nicht verhindern, dass jetzt weitere Krankenkassen am Rande der Insolvenz stehen und weiterhin stehen werden.