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Trend zum Internethandel ungebrochen

Trend zum Internethandel ungebrochen

Als das Kaufen von Waren im Internet seinen Einzug in die digitale Alltagswelt erhielt, waren viele Verbraucher skeptisch, weil sie nicht sicher waren, ob das digitale Datenübermitteln und das digitale Bezahlen ausreichend geschützt sind. Mittlerweile jedoch ist der Internethandel aus dem Berufs- und Alltagsleben nicht mehr wegzudenken. Auch auf der diesjährigen CeBIT, die vom 28. Februar bis 5. März in Hannover stattfand, wurde der Online-Handel in „CeBIT Life“, einem der vier Ausstellungssektoren, thematisiert.

Dank der von der CeBIT neben vielen anderen Technologien thematisierten sogenannten Affiliate-Programme boomt der Online-Versandhandel nach wie vor. Käufer nutzen die Möglichkeiten, sich im Internet objektiv und schnell einen Überblick über die Produktpalette zu verschaffen und mit ein paar Klicks Anbieter und Preise vergleichen zu können.

Sicheres Online-Shopping mit Kreditkarte

Rabatt- und Gutscheinaktionen sowie Cashbackprogramme machen das Online-Shopping zusätzlich attraktiv. Wer online kauft, zahlt bequem mit der Kreditkarte oder der Prepaid-Kreditkarte, die, ähnlich wie ein schufafreier Kredit, ohne Schufa-Anfrage oder -Eintrag, aber natürlich mit Bonitätsprüfung, ausgestellt wird. Wer online shoppt, dessen Daten geraten also nur in die Hände des Kreditkartengebers sowie des Online-Händlers. Vor allem inländischen Händlern vertrauen die Bürger der verschiedenen EU-Staaten. So kauften im Jahr 2009 34 Prozent der EU-Bürger online bei landeseigenen Anbietern, im darauf folgenden Jahr waren es schon 36 Prozent. Der Online-Handel innerhalb der landeseigenen Grenzen verzeichnet also einen stetigen Zuwachs.

Grenzüberschreitend und sicher

Aus der Frühjahrsausgabe des von der EU-Kommission veröffentlichten Verbraucherbarometers geht hervor, dass Europäer dem grenzüberschreitenden Online-Handel gegenüber noch eher verhalten sind. So befürchteten Verbraucher beim Online-Bestellen von Waren zum Beispiel Lieferschwierigkeiten trotz eines bereits gezahlten Kaufbetrages. Doch diese Sorgen sind nach Auffassung der EU-Kommission unbegründet. Denn in lediglich 16 Prozent der im Ausland georderten Online-Bestellungen käme es zu Lieferverzögerungen. Demgegenüber stünden 18 Prozent bei inländischen Bestellungen.

Von Schuhen bis zum Kredit: alles online

Käufer, die einmal erfolgreich bei einem ausländischen Online-Händler bestellt hätten, vertrauten nach Angaben der EU-Kommission in Zukunft weiterhin darauf. Und so stieg der Anteil der grenzüberschreitenden Online-Shopper zwischen 2009 und 2010 von 8 auf 9 Prozent. Verbraucher nutzen also mit zunehmendem Interesse und Vertrauen die Möglichkeiten des Online-Handels. Nicht nur das Ordern von Waren, ob im In- oder Ausland, sondern auch ein schufafreier Kredit, eine Prepaid- oder eine gewöhnliche Kreditkarte lassen sich im Internet schnell und unkompliziert und dennoch sicher beantragen. Apropos Datensicherheit: Bei einem schufafreien Kredit stellt die kreditgebende Bank keine Anfrage bei der Schufa, sondern prüft die Zahlungsfähigkeit des Kreditnehmers selber.