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Trend Faschingskostüme

Trend Faschingskostüme

13. August 2013

Fasching oder Trend? Das ist wohl die Frage, die sich die meistens Profi- oder Hobbyschauspieler ab und an fragen. Für die Einen ist es Normal, für die Anderen Trend. Bei einer Gemeinschaft trifft diese Frage vollkommen ins Herz. Richtig erraten, Gothic und Dark Wave. Wenn man dessen Treffen und Tanzrituale betrachtet, wird ein Spruch bis ins unermesslichen Zitiert: eine Diskrimenierung. Normal ist das wohl in der Zeit der Narren, ab 11. Oktober. Man kann auch Kostüme von der Stange nehmen und diese mit anderem Zubehör aufpeppen.

Aber man kann auch einfach selbst ein nicht mehr so modernes Kleidungsstück nutzen und daraus das Outfit für Faschinggestalten. Zudem gilt zu beachten, in der Faschingszeit erreichen Faschingskostüme Millionenumsätze. Das Gewerbe ist teilweise noch mittelständisch geprägt. In der Nähe von Köln z. B. setzte ein spezialisiertes Handelsunternehmen auf 20.000 qm Fläche mit einer Auswahl von 5.000 Kostümen pro Jahr ca. 300.000 Faschingskostüme ab. Auf www.kostueme-guenstiger.de findet man übrigens eine gute Auswahl online!

Das obere Ende der Preisskala stellen die handwerklich gefertigten Kostüme und maßgefertigte Gardeuniformen für Gruppen wie die Blauen Funken dar. Ein Kölner Unternehmen z. B. fertigt pro Session 600 Uniformen für Karnevalsvereine und Tanzgruppen mit Preisen zwischen 2.000 und 4.500 Euro. Vorläufer des Karnevals wurden bereits vor 5000 Jahren in Mesopotamien gefeiert, im Land mit den ersten urbanen Kulturen.

Eine altbabylonische Inschrift aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. gibt Kunde davon, dass unter dem Priesterkönig Gudea ein siebentägiges Fest gefeiert wurde und zwar nach Neujahr als symbolische Hochzeit eines Gottes. Die Inschrift besagt: „Kein Getreide wird an diesen Tagen gemahlen. Die Sklavin ist der Herrin gleichgestellt und der Sklave an seines Herrn Seite. Die Mächtige und der Niedere sind gleichgeachtet.“ Hier wird zum ersten Mal das Gleichheitsprinzip bei ausgelassenen Festen praktiziert und dies ist bis heute ein charakteristisches Merkmal des Karnevals.