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Telekom: Warnstreiks vor vierter Verhandlungsrunde

Telekom: Warnstreiks vor vierter Verhandlungsrunde

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/jusek_daniel/5464808319/sizes/m/in/photostream/##jusek_daniel
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ruft erneut zu Warnstreiks bei den Beschäftigten der Telekom auf. Die rund 6.000 Angestellten der Deutschen Telekom sollen am Dienstag einmal mehr in Warnstreik treten. Bereits am Montag haben 2.000 Angestellte der Telekom zeitweise ihre Arbeit niedergelegt.

Die Forderung der Gewerkschaft für die Mitarbeiter der Telekom liegt bei 6,5 Prozent mehr Lohn. Darauf ist die Telekom bislang nicht eingegangen. Ihr Angebot lag bei 2,17 Prozent, allerdings für zwei Jahre. Außerdem will die Telekom die Erhöhung mit flexiblen Modellen der Arbeitszeit und Beschäftigungsperspektiven in Verbindung bringen.

Die Telekom geht davon aus, dass ver.di auf dieser Grundlage mit ihr verhandelt. Allerdings hat die Gewerkschaft in den vergangenen Wochen sehr deutlich gemacht, dass ein solches Angebot jeglicher Gesprächsgrundlage entbehre. Ver.di rückt vorerst nicht von der Forderung nach 6,5 Prozent für die rund 105.000 Beschäftigten der Telekom ab. Das
demonstriert die Gewerkschaft eben auch mit den Warnstreiks.

Von Seiten der Dienstleistungsgewerkschaft ist zu vernehmen, dass man ein „anständiges Angebot“ als Gesprächsgrundlage benötige. Sollten die Verhandlungen, die für Dienstag und Mittwoch in Königswinter bei Bonn angesetzt sind, abermals abgebrochen werden, sind diese als gescheitert einzustufen. Die Folge könnten Streiks sein. Eine Schlichtung wäre dann innerhalb der darauffolgenden Tage möglich.