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Telekom: Opfer von Bespitzelung wollen klagen

Telekom: Opfer von Bespitzelung wollen klagen

In der Telekom-Spitzelaffäre wollen die Betroffen keine Ruhe geben. Eine Einstellung des Verfahrens kommt für sie nicht in Frage. Lothar Schröder, Vize-Vorstand bei ver.di sagte, dass man eine Einstellung nicht hinnehmen werde.

In der zurückliegenden Woche war bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft die Anklage fallen lassen will.

Somit kämen der frühere Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke und Klaus Zumwinkel, Ex-Aufsichtsratsvorsitzender der Telekom, ungeschoren davon und müssten sich für die Bespitzelungen nicht verantworten.

Die Telekom hatte vor ungefähr zwei Jahren Verbindungsdaten gegeneinander abgeglichen, damit sie ein Informationsleck lokalisieren konnte. Im Fokus standen dabei Verbindungsdaten von Managern, Journalisten und Gewerkschaften. Die Aktion war nicht gesetzeskonform und von keiner Behörde genehmigt.