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Tarifverhandlungen: Telekomangebot von ver.di abgelehnt – Warnstreiks drohen

Tarifverhandlungen: Telekomangebot von ver.di abgelehnt – Warnstreiks drohen

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/schroederschoembs/4447348389/sizes/o/in/photostream/##Schröder+Schömbs PR _ Brands | Media | Lifestyle
Am Mittwoch hat die dritte Runde der Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft ver.di und Vertretern der Telekom stattgefunden. Diese wurde ergebnislos abgebrochen. Es wurde nicht mal eine Annäherung erzielt. Ver.di hatte die Verhandlungen abgebrochen, nachdem man ein Angebot der Telekom am Morgen erhalten und geprüft hatte.

Lothar Schröder, Verhandlungsführer, sagte, dass das Angebot der Telekom eine Frechheit sei und eine Verhandlung auf Ebene dieser Grundlage nicht in Frage komme.

Das Angebot der Telekom verhöhne die eigenen Mitarbeiter, so Schröder, denn man würde letztendlich gerade einmal 1,08 Prozent effektive Lohnerhöhung anbieten, obwohl das Angebot derzeit bei 2,17 Prozent liegt. Das Plus in anderen Branchen, das sicherlich diskussionsfähig gewesen wäre, liegt bei 3,0 bis 3,5 Prozent. In dieser Größenordnung hat man sich auch in anderen Branchen geeinigt.

Neben der Anhebung des Lohns um 1,08 Prozent habe die Telekom vor, die wöchentliche Arbeitszeit von 37,5 auf 38 Stunden zu erhöhen. Die Telekom strebe an die Qualifizierungsregeln aufzuweichen was bedeutet, dass die Wochenstunden steigen.

Am 8. Und 9. März steht nun die vierte Verhandlungsrunde an. Aufgrund des Scheiterns der aktuellen Verhandlungen werden in den nächsten Tagen die Warnstreiks deutlich ausgeweitet.