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Stuttgart 21: Weitere Eskalationen bei Demo – Großaufgebot der Polizei

Stuttgart 21: Weitere Eskalationen bei Demo – Großaufgebot der Polizei

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/bresel/2459147845/sizes/m/in/photostream/##Bresel
Jetzt eskaliert der Konflikt um das Bahnprojekt Suttgart 21. Nachdem ein Großaufgebot an Polizisten und Beamte aus Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen im Einsatz sind, kommt es zu unangemessenen Übergriffen.

Die Polizei ging nach Augenzeugenberichten unter anderem mit Pfefferspray und Wasserwerfern gegen die Demonstranten vor. Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech (CDU) sagt hierzu, dass es Aufgabe der Polizei sei, diese rechtlich genehmigte Baumaßnahme zu sichern und weiter: „Dem kommen wir ohne Wenn und Aber nach“.

Die Polizei setze zwar auf Deeskalation, aber bei Straftaten oder Blockaden werde mit Härte vorgegangen. Mehrere Demonstranten wurden laut Aussagen des Aktionsbündnisses verletzt. Das Bündnis ist empört über den Polizeieinsatz. Der Einsatz von Wasserwerfern, Tränengas und Pfefferspray sei durch nichts zu rechtfertigen, da sich die Teilnehmer alle friedlich verhalten hätten, erklärte der BUND-Regionalvorsitzende Axel Wieland. Und weiter: Die Konsequenz von Hunderten von Verletzten, insbesondere Schülern, sei ein Skandal, den der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) zu verantworten habe.

Der Einsatz im Schlossgarten wurde von den Grünen scharf kritisiert: „Das ist eine unnötige Machtdemonstration ohne Sinn und Verstand. Der Bauablauf macht ein Fällen der Bäume im Schlosspark und im Bahnhofsumfeld zum jetzigen Zeitpunkt nicht erforderlich“, erklärte der Grünen-Landesvorsitzende Chris Kühn.