close
Studie: Ratenkredite sind günstiger geworden

Studie: Ratenkredite sind günstiger geworden

Bild: ##http://www.aboutpixel.de/##stormpic

Ratenkredite sind nicht mehr ganz so teuer. Ganze 0,4 Prozentpunkte sollen Ratenkredite günstiger geworden sein, so ein Durchschnittswert, den die Frankfurter Finanzberatung FMH im Rahmen einer Studie errechnet hat. Der durchschnittliche Zinssatz für Ratenkredite, die eine Laufzeit von 36 Monaten nicht überschreiten, liegt demnach bei 7,1 Prozent. Noch vor einem halben Jahr lag der Zinssatz noch jenseits der 7,5-Prozent-Marke. Der Zinssatz für Ratenkredite mit einer Laufzeit von 60 Monaten hat sich im gleichen Zeitraum von fast acht Prozent auf 7,63 Prozent verringert.

Die Spanne der Zinsen, die von den Banken verlangt wird ist groß. Die günstigsten Kredite beginnen bei 4,77 Prozent, die teuersten hingegen liegen bei satten 13,49 Prozent. Je nach Kreditsumme sind somit hohe Einsparungen möglich.

Besonderes Problem sind die Konditionen, die von den Kreditinstituten und Anbietern von Ratenkrediten beworben werden. Fast kein Kunde schafft es diese „Super“-Konditionen auch tatsächlich zu erhalten. Die Banken sind kreativ, wenn es um Argumente für Risikoaufschläge geht. Schon alleine die falsche Meldeadresse des Kreditsuchenden kann unter Umständen zu massiven Aufschlägen führen.

Es gibt aber auch ein paar Anbieter, die den Zinssatz nicht mit der Bonität koppeln. So kann die PSD Bank Berlin-Brandenburg beispielsweise einen effektiven Zinssatz von 4,77 Prozent anbieten. Noch günstiger ist nur die Targobank, allerdings muss bei ihr das Darlehen innerhalb eines Jahres zurückgezahlt werden, wenn man den Zinssatz von 3,45 Prozent erhalten will.