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Die Kostenexplosion in der Steckdose

Die Kostenexplosion in der Steckdose

Wer den Föhn anmacht oder Kartoffeln kocht, der verbraucht Strom, und dieser Strom wird langsam aber sicher zu einer Art Luxusartikel. Vieles in Deutschland wird immer teurer, aber beim Strom kann man von einer wahren Kostenexplosion sprechen, denn die Ökostromumlage wird wieder einmal erhöht und das ohne wirtschaftliche Vernunft und gegen die soziale Gerechtigkeit. Was können Verbraucher noch tun, um zu verhindern, dass der Strom in Zukunft ein Vermögen kostet?

Der Irrsinn ÖkostromStrompreisexplosion

Deutschland ist ein soziales und auch ein vernünftiges Land, das sollte man meinen, aber wenn es um den Strom geht, dann wird Deutschland zu einem Land, von dem man meinen könnte, dass der Irrsinn Methode hat. Man könnte den Irrsinn auch Energiewende nennen, denn diese Wende weg vom Atomstrom und hin zum Ökostrom, kostet die Bürger kontinuierlich mehr und mehr Geld. Deutschland ist ein Land mit einem gemäßigten Klima, die Sommer sind nur mäßig warm und auch Wasser und Wind sind nicht überall in Massen zu finden. Trotzdem setzt die Regierung auf erneuerbare Energien und das zu 100%. Irgendwann in ferner Zukunft soll es so weit sein, dann soll der Strom nur aus Sonne, Wind und Wasser erzeugt werden. Bis dahin heißt es für Otto Normalverbraucher aber erst mal zahlen. Um den Traum von der Energiewende wahr werden zu lassen, wurde die Windkraft, die Wasserkraft und auch die Solarkraft kräftig subventioniert. Noch vor zehn Jahren wurde für die Kilowattstunde Strom ein magerer halber Cent mehr verlangt. 2010 waren es dann schon rund drei Cent, 2013 sind es satte 5,28 Cent und im nächsten Jahr es sage und schreibe 6,24 Cent.

Eigentlich eine gute Idee

Die Idee, die hinter der Energiewende steht, war eigentlich eine gute, denn man wollte raus aus der Abhängigkeit und weg vom gefährlichen Atomstrom. So weit so gut, weniger gut ist dann die Rechnung, die für die Energiewende aufgemacht wurde. Diese Rechnung sieht so aus: Wenn etwas staatlich subventioniert wird, was nur ein geringes oder gar kein Risiko hat, die Rendite dieser Sache also stetig gesteigert wird, dann wird logischerweise davon immer mehr produziert. Das heißt, wenn immer mehr Solarpaneele auf die Dächer montiert und immer mehr Windräder gebaut werden, dann werden die Investoren immer reicher und das allein durch Steuergelder. Normalerweise sollte eine soziale Umverteilung immer von oben nach unten laufen, bei der Energiewende läuft es genau umgekehrt. Das ist nicht gerecht, und effizient ist es zudem auch nicht. Schuld daran ist die sogenannte Grundlast. Diese Grundlast schreibt vor, wie viele Kilowatt Strom immer vorhanden sein müssen, falls die Kraft von Sonne und Wind einmal nicht ausreicht, um alle Menschen mit Strom zu versorgen. Da kommt eine Menge zusammen und der mittlerweile völlig überteuerte Strom, der ja nicht wie zum Beispiel Kohle gelagert werden kann, der wird kurzerhand ins Ausland verschenkt.

Fazit

Wer dem teuren Abenteuer Energiewende entgehen will, dem bleibt nichts anderes übrig, als ständig nach einem neuen, günstigen Stromanbieter zu suchen. Nur so kann man die Kosten einigermaßen im Rahmen halten.