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Strommarkt: 650.000 Strafe für E.ON

Strommarkt: 650.000 Strafe für E.ON

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/greenpeace_italia/2953602195/sizes/o/in/photostream/##greenpeace.italia
Die E.ON Edis, eine in Brandenburg regional ansässige Gesellschaft, ist von der Bundesnetzagentur zu 650.000 Euro Strafe verurteilt worden. Hintergrund ist die Behinderung anderer Stromanbieter.

Die Strafe könnte sich sogar noch auf 1,3 Millionen Euro steigern, wenn E.ON Edis die Behinderung bis Dienstag nicht aufhebt.

Die beiden Stromanbieter Lichtblick und Lekker haben gegen E.ON Edis Vorwürfe erhoben, dass es bei E.ON eine systematische Vorgehensweise geben würde, um den regionalen Wettbewerb zu verhindern.

Wie es scheint soll es bei der Antragsbearbeitung, die sich auf Stromanbieterwechsel bezieht, im Hause E.ON zu massiven Verzögerungen gekommen sein. E.ON ist sich keiner Schuld bewusst, man argumentiert mit Problemen, die entstanden sind, weil man die EDV-Systeme umgestellt habe. Alleine bei Lichtblick geht es um über 1.000 Fälle, in denen der Ökostromanbieter die Behinderungen dokumentiert hat.