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Stahlindustrie: Salzgitter AG wieder in der Gewinnzone

Stahlindustrie: Salzgitter AG wieder in der Gewinnzone

Bild; ##http://www.flickr.com/photos/glimeend/4336912451/sizes/m/in/photostream/##Jesper2cv
Im Jahr 2010 hat der Stahlkonzern Salzgitter wieder die Gewinnzone erreicht und schwarze Zahlen geschrieben. Auf für das Jahr 2011 gibt es gute Prognosen.

Bei 48,9 Millionen Euro vor Steuern lag das Ergebnis, das der Konzern heute mitteilte. Ein Jahr zuvor war Salzgitter tief in die roten Zahlen geraten, nicht zuletzt bedingt durch die schwere Wirtschaftskrise.

Jetzt boomt wieder die Produktion von Grobblech und Flachstahl, der Umsatz erhöhte sich im Stahlgeschäft um mehr als ein Drittel. Er stieg um sechs Prozent auf 8,3 Milliarden Euro. Allerdings kam der Aufschwung erst in der zweiten Hälfte des Jahres 2010. Erwartet für dieses Jahr wird ein Umsatzplus von 15 bis 20 Prozent. Damit könnte der Konzern ein Volumen von zehn Milliarden Euro erreichen. Der Vor-Steuer-Gewinn soll sich verdoppeln auf 100 Millionen Euro.

Von der Wirtschaftsvereinigung Stahl wird in Deutschland für das Jahr 2011 eine Steigerung der Rohstahlproduktion um zwei Prozent auf 44,5 Millionen Tonnen erwartet.

Auch die Nummer Eins in Deutschland, der ThysseKrupp-Konzern und weltweit der Erste Arcelor Mittal haben im vergangenen Jahr stark zugelegt.