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Sparpaket: Bei Renten müssen die Jungen bluten

Sparpaket: Bei Renten müssen die Jungen bluten

Die Politiker in Berlin haben sich auf ein Sparpaket verständigt, das hauptsächlich bei den Armen Einschnitte vorsieht. Besonders bei Hartz IV-Empfängern will man Einsparungen vornehmen. Hartz IV-Empfänger sollen bei den Rentenbeiträgen beschnitten werden, was aktuell finanziell ein wenig Luft verschafft, aber langfristig zu großen Problemen führt.

Um die avisierten 80 Milliarden Euro einzusparen setzt die Bundesregierung bei den sozial Schwachen und nicht bei den Gutverdienern an.

Das Sparpaket stößt auf breite Ablehnung. Sogar aus den eigenen Koalitionsreihen ist Kritik an dem Sparprogramm zu vernehmen. Mit den aktuellen Einsparungen verlagert man die Probleme nur in die Zukunft. Hartz IV-Empfänger, deren Rentenbeiträge beschnitten werden, sind entsprechend im Rentenalter weiterhin ein Sozialfall, für den der Staat aufkommen muss.

Auf der Hand liegt auch, dass dann die heute noch jungen Teile der Bevölkerung in Zukunft deutlich stärker belastet werden, was die künftigen Beiträge zur Rentenversicherung angeht. Diese würden ohnehin deutlich ansteigen, da die demographische Entwicklung in Deutschland keine andere Möglichkeit zulässt sofern das gesamte Rentensystem bis dahin nicht geändert wird.