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Sparkassen: Nur ein Totalumbau kann noch helfen

Sparkassen: Nur ein Totalumbau kann noch helfen

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/dustpuppy/57432171/sizes/m/in/photostream/##dustpuppy
Der radikale Umbau von Sparkassen und Landesbanken ist unausweichlich, wenn man künftig vermeiden will, den Steuerzahler massiven finanziellen Belastungen auszusetzen. Im Rahmen einer Streitschrift haben zwei Ex-Landesbankchefs und zwei Professoren den radikalen Umbau gefordert.

Ihr Vorschlag ist, dass die acht Landesbanken aufgelöst werden und in den großen regionalen Sparkassen aufgehen sollten. Außerdem sei es sinnvoll ein Institut zu schaffen, das übergeordnet ist.

Um einen sinnvollen Vorschlag zu erarbeiten sollte die Bundesregierung eine Kommission bilden. Gerade der Fall der WestLB habe gezeigt, dass die derzeitige Ausrichtung nicht zweckmäßig sei und im Zweifelsfall beim Steuerzahler zu Milliardenverlusten führe. Allerdings sei es auch nicht sinnvoll alle Sparkassen und Landesbanken unter einem Dach zusammenzuführen, denn damit würden die Sparkassen zur größten Bank Europas.

Aufgrund dieser Tatsache müsse auch vermieden werden, dass man die acht Landesbanken zusammenführt. Deutlich sinnvoller sei, die Landesbanken in den großen regionalen Sparkassen, die in den Ballungsgebieten sitzen, aufgehen zu lassen. Außerdem sollte man lediglich die Aktivitäten der Landesbanken an die Sparkassen weitergeben, die nicht überflüssig sind. Den Rest sollte man abwickeln. Es wird sich zeigen, ob von Seiten der Bundesregierung eine Kommission gefunden und die Diskussion aufgenommen wird. In der Streitschrift geht man davon aus, dass es ungefähr ein Jahr dauern wird bis ein schlüssiges Konzept gefunden ist.