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Sparkasse: Aufarbeiten der Finanzkrise in Ulm

Sparkasse: Aufarbeiten der Finanzkrise in Ulm

Das Aufarbeiten der Finanzkrise ist diese und kommende Woche Gegenstand einer Tagung in Ulm. Am morgigen Dienstag werden Globalisierungsgegner von Attac im Club Orange eine Podiumsdiskussion mit regionalen Bankenvertretern führen. Die Diskussion steht unter dem Motto „Ethik von Geldanlagen“.

Teilnehmer der Podiumsdiskussion sind unter anderem: Hans-Joachim Rupf, Vorstandssprecher der Volksbank Ulm, Manfred Oster, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Ulm, Wilfried Münch, GLS-Bank Stuttgart und Eugen Schlachter von der Raiffeisenbank Dellmensingen. Die Diskussion wird um 20:00 Uhr beginnen.

Von Eugen Schlachter wurde der Banken-Sonderfonds in seinem „Finanzbrief“ abgelehnt. Er sitzt außerdem für die Grünen aus Biberach im Landtag. Es dürfe nicht sein, dass Genossenschaftsbanken und Sparkassen für die Versäumnisse der Großbanken bei deren risikoreichen Geschäften büßen müssen. Er sagte, dass hier anscheinend der große Kreis der Frommen für die kleine Zahl an Sündern, die durch ihre Mentalität zu Spekulationsgeschäften Schäden in Milliardenhöhe angerichtet haben, einstehen soll. Er würde so ein Verhalten als Missbrauch und Abzocke ansehen.

Heinrich Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, wird im Congress Centrum eine Woche später zu Gast sein. Thema seines Gastauftritts ist die Frage: „Was lernen wir aus der Finanzmarktkrise für die Zukunft?“. Bei dem „S-Wirtschaftsforum“ waren schon Erwin Teufel und Hans-Dietrich Genscher zu Gast. Das Forum richtet sich an Ulmer Sparkassenkunden.

(Quelle: Südwest Presse)