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Sparbuch war gestern, Fonds sind heute – Deutsche investieren mehr in Fonds

Sparbuch war gestern, Fonds sind heute – Deutsche investieren mehr in Fonds

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/erstebank/3656166353/sizes/m/in/photostream/##erstebank
Die Deutschen setzen immer mehr auf Fonds und vertrauen nicht mehr den Sparbüchern. Über 60 Prozent aller Deutschen haben Gelder in Investmentfonds investiert, bezieht man indirekte Anlagen wie etwa Versicherungsverträge mit ein.

Mittlerweile ist das Anlagevolumen der Deutschen in Investmentfonds sogar höher als das auf Sparbüchern. Wie es scheint verlieren die Deutschen immer mehr das Vertrauen in Sparbücher. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass die Renditen der Sparbücher nicht mal die Inflation schlagen.

Der Fondsverband BVI hat beim Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) eine Studie in Auftrag gegeben, die genau zu diesem Ergebnis kommt. Laut der Studie würde es keine bestimmte Altersklasse unter den Fondssparern geben.

Im Jahr 2008 waren in Deutschland im Durchschnitt 9.817 Euro pro Kopf in Investmentfonds investiert. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf 805 Milliarden Euro. Ein Drittel dieser Summe ist über indirekte Anlagen investiert.