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Spanner-Hacker spioniert mit Webcams 150 ahnungslose Schülerinnen aus

Spanner-Hacker spioniert mit Webcams 150 ahnungslose Schülerinnen aus

Die Polizei konnte laut Medienberichten mit Hilfe des Datenschützers Thomas Floß einen Kriminellen aus dem Rheinland überführen. Dieser soll über 150 Mädchen über deren Computer mit angezapften Webcams ausspioniert haben, die wochenlang völlig ahnungslos waren.

Zwei Mädchen war aufgefallen, dass die Webcams ihrer Notebooks ständig leuchteten,, so entdeckte Floß das verantwortliche Hackerprogramm und benachrichtigte sofort die Polizei. Über die IP-Adresse ermittelten die Behörden den Aufenthaltsort des Täters und stellten ihn auf frischer Tat.

Auf den Bildschirmen des Hackers waren zu diesem Zeitpunkt unzählige Webcam-Aufnahmen aus den privaten Kinderzimmern der Mädchen zu sehen, die keine Ahnung hatten.

Über ein geknacktes Internet-Profil schickte der Kriminelle einen Trojaner mit dem Programm als vermeintlichem Bildschirmschoner, den die Mädchen ahnungslos aktivierten. So installierten sie ohne es zu wissen, ihre eigene Webcam zum ständigen Beobachten des Kriminellen. Über Wochen wussten sie nichts davon.

Wieder zeigt sich, dass man Nachrichten, die man von Unbekannten erhält, nicht einfach ohne Überprüfung öffnen sollte. Es ist äußerste Vorsicht geboten, damit man sich keine Trojaner wie hier beschrieben auf den PC lädt.