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Spanien: Immer mehr Bankenfusionen wegen Schuldenkrise

Spanien: Immer mehr Bankenfusionen wegen Schuldenkrise

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/tnarik/3348167787/sizes/m/##tnarik
In Spanien spitzt sich die Lage in der Bankenbranche immer weiter zu. Nachdem vor ein paar Wochen die spanische Bank CajaSur von der spanischen Notenbank gerettet werden musste haben sich fünf weitere Sparkassen zusammengeschlossen.

Jetzt erreicht die spanische Bankenkrise auch börsennotierte Kreditinstitute. Wie es scheint befinden sich die Banken in Spanien im freien Fall.

Einem Bericht im „Handelsblatt“ zufolge soll die spanische Bank Sabadell eine Fusion mit der Guipuzcoano prüfen. Die Immobilienkrise in Spanien bringt immer mehr Geldhäuser ins Wanken. Durch hohe Kreditausfälle sind diese nicht mehr in der Lage, die nötige Liquidität abzubilden. Aufgrund der immer größer werdenden Probleme im spanischen Immobilienfinanzierungssektor suchen vermehrt Banken ihr Heil in Fusionen.

Die Sabadell will die Guipuzcoano mittels eines Aktientauschs übernehmen. Derzeit geht es der größten spanischen Bank, der Banco Santander, noch immer verhältnismäßig gut. Dies liegt wohl auch daran, dass sie besonders in Mittel- und Südamerika investiert ist und sich hierüber stabilisieren kann. Augenblicklich sind eher die kleineren Kreditinstitute in Spanien von der Bankenkrise betroffen.